Leitfaden zur Stundenplanung (2-Fach-Bachelor)

 

Sie studieren an einer Fakultät mit einem sehr großen Studienangebot: Es gibt hier 30 Zwei-Fach-Bachelorstudiengänge, die in der Regel miteinander kombiniert werden können, und somit eine Fülle möglicher Studienfach-Kombinationen. Diese Vielfalt bietet Ihnen ein breit gefächertes Angebot an individuellen Studienmöglichkeiten.

Sie studieren an einer Fakultät mit einem sehr großen Studienangebot: Es gibt hier 30 Zwei-Fach-Bachelorstudiengänge, die in der Regel miteinander kombiniert werden können, und somit eine Fülle möglicher Studienfach-Kombinationen. Diese Vielfalt bietet Ihnen ein breit gefächertes Angebot an individuellen Studienmöglichkeiten.

Auf Seiten der Fakultät ergibt sich daraus die Aufgabe, für Sie ein weitgehend überschneidungsfreies Lehrangebot anzubieten, das es Ihnen ermöglicht, in der Regelstudienzeit Ihr Studium abzuschließen. Aufgrund der extrem hohen Anzahl von Kombinationsmöglichkeiten können wir Ihnen keinen individuell festgelegten Studienplan für jedes Semester zur Verfügung stellen, wie dies an anderen Fakultäten der Fall ist. Jedoch haben wir sichergestellt, dass sich Veranstaltungen, die in einem bestimmten Semester besucht werden müssen (z.B. Sprachkurse) nicht mit anderen Pflichtveranstaltungen überschneiden. Bei Ihrer individuellen Stundenplanung möchten wir Sie auf dieser Basis zusätzlich unterstützen und beraten. Im Folgenden finden Sie daher einen kurzen Leitfaden zur Erstellung Ihres individuellen Stundenplans.

 

Schritte zur Erstellung Ihres Stundenplans

  1. Grundsätzlich gilt: Erst das kleinere Fach, dann das größere Fach planen. Größere Fächer sind Deutsche Sprache und Literatur, English Studies, Geschichte, Philosophie, Kunstgeschichte und Romanistik. In diesen Fächern gibt es im Allgemeinen verschiedene Termine, zu denen bestimmte Veranstaltungen angeboten werden. Die übrigen Fächer sind kleiner, insofern als es weniger Lehrende gibt und dadurch Pflichtveranstaltungen häufig nur zu einem einzigen Termin angeboten werden.

  2. Zunächst tragen Sie für das zu planende Semester die Veranstaltungen, die in einem bestimmten Studiensemester studiert werden müssen, in Ihren Stundenplan ein (Kategorie 1). Diese Information finden Sie in den jeweiligenModulhandbüchern. Dabei gilt immer die Regel unter 1: Erst das kleinere, dann das größere Fach.

  3. Die nächste Kategorie von Veranstaltungen sind Kurse, die in mehreren Semestern studiert werden können, aber nur entweder im Sommer- oder im Wintersemester angeboten werden (Kategorie 2). Auch hier gilt wieder: Erst das kleinere, dann das größere Fach planen.

  4. Zuletzt füllen Sie Ihren Stundenplan mit denjenigen Veranstaltungen auf, die in mehreren Studiensemestern studiert werden können und in mehreren Semestern angeboten werden (Kategorie 3).

Sollten Sie eine Kollision zwischen zwei Veranstaltungen Ihrer beiden Fächer feststellen, ist es sehr wahrscheinlich, dass eine der Veranstaltungen der Kategorie 2 (im Beispiel: Semester 2/4) angehört und in Ihrer individuellen Studienkombination z.B. nicht im 2. Semester, sondern erst im 4. Semester in den Stundenplan passt.

In der folgenden Tabelle werden die drei Kategorien am Beispiel des Basismoduls 3 im Bachelorstudiengang Ethnologie illustriert.

 

 

Beispiel: Basismodul 3 im Bachelorstudiengang Ethnologie

Semester

Lehrveranstaltung (LV), Turnus

Gegenstand

Kategorie

3.

Seminar 3 WS

Ausgewählte ethnologische Theorien

1

2./4.

Vorlesung oder Seminar 1 SoSe

Überblick über ethnologische Theorien oder Ausgewählte ethnologische Theorien

2

2.-4.

Seminar 2 WS/ SoSe

Ausgewählte ethnologische Theorien

3

Wichtige Hinweise

  • In vielen Studiengängen müssen die Module nicht in ihrer numerischen Reihenfolge im Modulhandbuch studiert werden, es muss also nicht zwangsläufig immer als erstes BM 1, dann BM 2 studiert werden usw. Zum Beispiel können Sie die epochenspezifischen Basismodule (Alte Geschichte, Mittelalterliche Geschichte und Neuere Geschichte) im Bachelorstudiengang Geschichte in beliebiger Reihenfolge wählen.
  • Maßgeblich für Ihr Studium sind grundsätzlich die Modulhandbücher. Gerade in den größeren Fächern (siehe Schritt 1 im Leitfaden zur Stundenplanung) können die Module häufig in beliebiger Reihenfolge studiert werden, was wiederum die Flexibilität hinsichtlich der Stundenplanung in den einzelnen Semestern erhöht.

Für den Fall, dass sich bei Ihrer Stundenplanung trotz Beachtung dieser Hinweise Kollisionen von Pflichtveranstaltungen ergeben, besteht die Möglichkeit, sich individuell zur überschneidungsfreien fächerübergreifenden Stundenplanung beraten zu lassen.