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Jahrestagung der Digital Humanities

Was zeichnet eine kritisch betriebene digitale Wissenschaft aus? Was ist ihre gesellschaftliche Relevanz? Inwiefern stellt die Digitalisierung der Wissenschaft einen wissenschaftlichen Fortschritt dar? Gilt dies auch für die Geisteswissenschaften? Und wie sieht die Zukunft der Digital Humanities aus?

Oftmals werden die Digital Humanities (DH) als digital transformierte Bearbeitung von Fragestellungen aus den verschiedenen beteiligten Fächern beschrieben. Daneben entsteht der Eindruck, dass die DH in weiten Teilen eine daten-, algorithmen- und werkzeuggetriebene Wissenschaft sei, die von ihren unmittelbaren Möglichkeiten und ihren Praktiken dominiert sei. Wie lässt sich dies aber mit dem kritischen Anspruch der Geisteswissenschaften vereinbaren? Gibt es im Umgang mit digitalen Medien, in der Modellierung, Operationalisierung und Formalisierung der Arbeit mit Computern implizite, stillschweigend akzeptierte Agenden, die einer Reflexion durch einen „Intellectual Criticism“ bedürfen?

Mit diesen und ähnlichen Fragen beschäftigt sich die diesjährige Konferenz der Digital Humanities im deutschsprachigen Raum (DHd), die vom 26. Februar bis zum 2. März 2018 an der Universität zu Köln unter dem Thema „Kritik der digitalen Vernunft“ stattfindet, veranstaltet vom Cologne Center for eHumanities (CCeH) der Philosophischen Fakultät.

Auf dem Hauptcampus der Universität zu Köln (Hörsaalgebäude und Neues Seminargebäude) werden Plenarvorträge, Panels und Workshops, ferner aus Postersessions und einem Posterslam (mit Preisen) stattfinden. Zudem werden im Kölner Art-Theater vier die PanelistInnen im Fight Club mit pointierten Thesen zum Tagungsthema um die Gunst des Publikums wettstreiten.

Wir erwarten die mit Abstand größte Teilnehmerzahl. Bisher haben sich bereits über 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich bereits angemeldet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des CCeH, des frisch gegründeten Instituts für Digital Humanities, des Data Center for the Humanities, von prometheus und anderer Einrichtungen der Universität zu Köln geben ihr Bestes, um diese Konferenz zu einer erinnernswerten Veranstaltung zu machen.

Weitere Anmeldungen sind möglich unter http://dhd2018.uni-koeln.de/registrierung/

Gefördert wird die Tagung durch die Universität zu Köln und die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG). Dank der Förderung durch die DFG, die Gerda Henkel Stiftung sowie von DARIAH und CLARIN konnten auch über 50 Stipendien vergeben werden.

Weitere Informationen auf: http://dhd2018.uni-koeln.de/ und unter: http://cceh.uni-koeln.de/

Weitere Auskünfte bei: ok-dhd2018(at)uni-koeln.de