Sanierung des Philosophikums

Aktuelle Informationen

  • Seminarräume im Philosophikum fertiggestellt

    Die Bauarbeiten in den Seminarräumen S61 - S69 und S76 - S78 im Philosophikum sind abgeschlossen. Sie sind ab sofort wieder in Nutzung.

Allgemeine Informationen zur Sanierung

Neu, modern, saniert: Die Uni baut…und in diesem Rahmen wird auch das Philosophikum gründlich in Schuss gebracht! Von Januar 2011 bis voraussichtlich März 2015 wird das gesamte Gebäude erneuert und modernisiert. Bei der geplanten Grundsanierung werden die bestehenden Flächen für Seminar-, Bibliotheks-, Büro- und Shop-Nutzung im Zuge einer 1:1-Sanierung erhalten. Die technische Gebäudeinfrastruktur (TGA) wird runderneuert, das Gebäude energetisch ertüchtigt. Darüber hinaus werden Sicherheitsstandards optimiert und zahlreiche Modernisierungen umgesetzt, von denen jeder nur profitieren kann.

Damit Sie wissen, welche Maßnahmen genau geplant sind und wann Sie mit Arbeiten in Ihrem unmittelbaren Umfeld rechnen müssen, stellen wir Ihnen hier ab sofort alle wichtigen Informationen rund um die Sanierung zur Verfügung. Zugleich möchten wir Sie auch neugierig auf das spätere Ergebnis machen. Dank der positiven Aussichten wird es hoffentlich etwas leichter, über die eine oder andere sanierungsbedingte Einschränkung hinwegsehen zu können.

Der Ablauf

Beginnend an der Südseite (dem Hauptgebäude zugewandt) wird das Philosophikum in vier Bauabschnitten saniert. Die Bauabschnitte orientieren sich grob an den vier „Bürogängen“ (einschließlich der jeweils gegenüberliegenden Bibliotheksteile), wie man sie im 1.und 2.OG vorfindet. Das 3.OG ist aufgrund der Staffelung des Gebäudes zum Albertus-Magnus-Platz hin erst ab dem zweiten, das 4. und 5.OG sogar erst im dritten und vierten Bauabschnitt von den Baumaßnahmen betroffen. Die hier hinterlegten Bauabschnittspläne informieren Sie über die genauen Bauteil- und Bauabschnittseinheiten. Im Rahmen dieser vier Bauabschnitte werden die jeweiligen Seminarräume im Erdgeschoss während der vorlesungsfreien Zeit modernisiert, so können eventuelle Beschränkungen der Lehrveranstaltungen in diesen Bereichen während des Semesters auf ein Minimum reduziert werden. Den zeitlichen Ablauf aller Sanierungsmaßnahmen können Sie dem übersichtlichen Zeitplan im Detail entnehmen.

Etwa ab Dezember 2010 wird eine Reihe von Ausweichflächen für Mitarbeiter und Studierende geschaffen, um die notwendigen Bauarbeiten bei weiter laufendem Lehrbetrieb durchführen zu können. So wird etwa ein Lesesaal für die Nutzer der betroffenen Bibliotheken zur Verfügung gestellt, auch werden Ausweichseminarräume zwischen Hörsaalgebäude und der USB eingerichtet. Oberhalb des Ausweichlesesaals befinden sich in zwei weiteren Etagen Büroflächen.

Mit welchen Einschränkungen ist zu rechnen?

Da der Baustellenbereich durch das Philosophikum „wandert“, wird für einige Monate je ein Teilbereich des Gebäudes nicht zugänglich sein. Jedoch werden während der Bauzeit die Hauptzugangs- und Erschließungswege möglichst frei gehalten. Dies gilt auch dann, wenn ein mittleres Bauteil saniert wird. Im zweiten Bauabschnitt etwa, wird im 1. und 2.OG ein Gang frei bleiben, der den nördlichen und den südlichen Teil des jeweiligen Stockwerks verbindet.

Welche Lärmschutzmaßnahmen werden getroffen?

Die Sanierungsmaßnahmen können zwar nicht geräuschlos von Statten gehen, da sich der Baulärm jedoch in erster Linie vertikal sehr unangenehm auswirkt, wird das Philosophikum bauteilweise über alle Stockwerke gleichzeitig saniert (statt etwa etagenweise). Im Rahmen des Möglichen ist der Geräuschausdehnung damit bereits im Ansatz entgegengewirkt. Besonders lärm- und erschütterungsintensive Arbeiten werden, wann immer möglich, an Wochenenden bzw. in der vorlesungsfreien Zeit durchgeführt. Die bearbeiteten Bauteile werden weitestgehend räumlich vom Normalbetrieb in den benachbarten Bauteilen abgetrennt.

Umgang mit Seminarräumen und Prüfungen

An Tagen, an denen zentrale Prüfungen im Philosophikum stattfinden sollen, werden keine Bauarbeiten durchgeführt. Zu einzelnen Terminen wird dies nicht immer möglich sein, in diesen Fällen sollten die Prüfungen in unmittelbarer Nähe des Gebäudes in alternativen Seminarräumen stattfinden können.

Welche Ausweichmöglichkeiten gibt es und wo? Wie ist die Ausstattung?

Während der Bauzeit werden zwischen der USB und dem Hörsaalgebäude mehrere Ausweichseminarräume in Containern eingerichtet. Diese möblierten Seminarräume sind mit Whiteboards und mobilen Beamern ausgestattet, außerdem sind Strom- und Netzwerkanschlüsse vorhanden. Auch barrierefrei erreichbare Büros für Mitarbeiter bzw. als Beratungsplatz für Studierende mit Rollstuhl sind vorgesehen.

Direkt gegenüber, zwischen der USB und dem neuen Seminargebäude, wird ein dreistöckiger Containerkomplex aufgebaut. Ebenerdig befindet sich dann ein möblierter Lesesaal. Solange in einzelnen Teilen der Bibliotheken saniert wird, kann in diesem Ausweichlesesaal in einer ruhigen Umgebung gearbeitet werden.

In den beiden darüber liegenden Stockwerken befinden sich die Arbeitsplätze für alle Mitarbeiter, deren Büros gerade saniert werden. Die Arbeitsplätze sind mit Tisch, Regal und Schrank ausgestattet. Strom- und Netzwerkanschlüsse sind hier wie im Lesesaal in ausreichender Zahl vorhanden. Über die eingebauten Telefonanschlüsse wird jede/r Mitarbeiter/in unter der gewohnten Rufnummer zu erreichen sein. Technische Endgeräte, Rollcontainer und Schreibtischstühle sowie alle Arten von Arbeitsmaterial, Unterlagen und persönlicher Gegenstände werden in Zusammenarbeit mit dem Umzugsservice der Universität aus den Büros mitgebracht.

Selbstverständlich sind alle Containergestellungen beheizt und mit Tageslicht versorgt.

Einige der zahlreichen Baumaßnahmen im Einzelnen

  • Die Dächer werden energetisch ertüchtigt.

  • Die Fassade wird am gesamten Gebäude vollständig erneuert
  • Die Innenhöfe werden begehbar.
  • Die Gebäudeeingänge mit den Windfängen werden leicht umgestaltet, die Barrierefreiheit wird im EG durch neue Rampen und im Bereich des SudierendenServiceCenters durch einen Hublift gewährleistet. Die oberen Etagen werden weiterhin durch die Aufzüge bedient.

  • Die Rolltreppen bis in das 3.OG werden zurückgebaut und durch eine offene Treppe in Glas-/Stahlkonstruktion ersetzt. Über der Treppe wird ein Oberlichtshed zur Tageslichtversorgung und Belüftung eingesetzt.

  • Die Hausmeisterloge verliert ihren provisorischen Charakter und wird in einen Empfangsbereich/Infopoint samt Backoffice und Lager umgebaut.

  • Das gesamte Foyer im EG wird durch neue Lichtelemente und die Entfernung der Holzbaffeldecken einen neuen Charakter erhalten.

  • In den Seminarräumen des EG werden die Holzbaffeldecken entfernt, die Wände zum Teil weiß gestrichen. Aufgrund der steigenden Zahl von Studierenden, die Laptops während der Lehrveranstaltungen nutzen, wird die Anzahl der Strom- und Netzwerkanschlüsse erhöht. Die Waschbecken werden allesamt aus den Seminarräumen entfernt, da die kreidebeschreibbaren und mit Wasser abwischbaren grünen Tafeln sukzessive durch Whiteboards ersetzt werden.

  • Die Bibliotheken werden, wo möglich, erweitert und die textilen Bodenbeläge ausgetauscht. Die Eingangs- und die Kopierbereiche werden neu gestaltet. Aufgrund neuer Brandschutzbestimmungen muss innerhalb der Bibliothek des Romanischen Seminars (1.OG) und des Instituts für Deutsche Sprache und Literatur I (2.OG) eine neue, vollständig verglaste Wand gezogen werden. Alle Bibliothekswände zum Foyer werden nur noch an einzelnen Stellen Glaselemente aufweisen - dadurch soll der „offene“ Charakter der Bibliotheken erhalten bleiben. Es werden neue Fenster mit Sonnenschutzverglasung eingebaut und als zusätzlichen Sonnenschutz werden diese über einen außenliegenden Doppelbehang verfügen. Dieser ermöglicht eine Öffnung der oberen Lamellen zum Einfall des Sonnenlichts als Streulicht, bei gleichzeitiger Gewährleistung des Blendschutzes am Arbeitstisch – ergänzend erhalten die Bibliotheken auch eine Teilklimatisierung. Entlang der Arbeitsplätze werden die Anzahl der Strom- und Netzwerkanschlüsse substantiell erhöht.

  • Die WCs bleiben an den jetzigen Standorten, werden zum Teil jedoch umdefiniert, d.h. Mitarbeiter-WCs, öffentliche und behindertengerechte WCs werden neu zugewiesen und gegebenenfalls mit der nötigen Sonderausstattung versehen. Auch die WC-Räume erhalten neue Fenster und neue sanitäre Anlagen.

  • In den Büros werden statt der bisherigen Schiebefenster zukünftig Dreh/Kipp-Flügelfenster samt Fensterbank und außen liegendem Sonnenschutz eingesetzt, die Systemtrennwände gereinigt und die Türen instand gesetzt. Die Decke wird aufgrund der neu zu verlegenden Technik neu gestaltet, wo sich noch alte Heizkörper befinden werden diese ausgetauscht.

Wir hoffen gemeinsam mit Ihnen, die bevorstehende turbulente Zeit gut zu handhaben. Bei Fragen rund um die Sanierung können Sie uns jederzeit unter der Adresse sanierung-philosophikum(at)uni-koeln.de erreichen.

Bau- und Raummanagement der Philosophischen Fakultät

Dr. Tilmann Ochs
Helene Weinberger