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Philosophische Fakultät (Forschung)

Die Philosophische Fakultät bietet ein breit gefächertes Forschungsprofil, dessen Bandbreite sich von Afrikanistik bis Ur- und Frühgeschichte erstreckt. Innerhalb der zahlreichen Seminare, Forschungseinrichtungen und Arbeitsstellen der Fakultät wird in weiten Teilen Spitzenforschung betrieben und ihre herausragende Stellung regelmäßig durch renommierte nationale wie internationale Auszeichnungen, Preise und Förderungen bestätigt. Besonders hervorzuheben sind diesbezüglich unter anderem die Verleihung des Leibnitz Preises 2017 der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) an Frau Professorin Dr. Anne Storch aus dem Fachbereich Afrikanistik, die erfolgreiche Etablierung von Sonderforschungsbereichen wie dem SFB „Prominenz in Sprache“ von Herrn Professor Dr. Klaus von Heusinger im Fachbereich Germanistik sowie die erfolgreiche Etablierung eines durch die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften (AWK-NRW) geförderten Langzeitprojektes über den arabischen Denker Averroes durch Herrn Professor Dr. Andreas Speer aus dem Fachbereich Mittelalterliche Philosophie.

Neben der individuellen Forschung an der Philosophischen Fakultät gewinnt zudem die Verbundforschung weiterhin an Bedeutung, sodass die interdisziplinäre und internationale Vernetzung zwischen erfahrenen Forscher*innen und wissenschaftlichem Nachwuchs stetig vorangetrieben wird. Hier sticht insbesondere die von der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder, von der Europäischen Union sowie vom DAAD geförderte a.r.t.e.s. Graduate School for the Humanities Cologne hervor, deren breit gefächerte, interdisziplinäre Ausrichtung einen unverzichtbaren und essentiellen Beitrag zum Verständnis von Wissensprozessen leistet. International etablierte Forschungsinstitutionen wie das Thomas Institut als europaweit herausragendes Forschungszentrum für mittelalterliche Philosophie oder das durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Internationale Kolleg Morphomata bilden hier lediglich eine kleine Auswahl der vielen Kooperationsstätten und Anlaufstellen für die zahlreichen, zumeist durch die Alexander von Humboldt-Stiftung und dem DAAD geförderten, GastforscherInnen an der Fakultät. Mit dem Cologne Center for Digital Humanities (CCeH) und dem Data Center for the Humanities (DCH) hat sich zudem der Bereich der Digital Humanities zu einem unverzichtbaren Bestandteil der Forschungslandschaft entwickelt, indem er – neben der erfolgreichen fachimmanenten Forschung – mit Projekten anderer Fachbereiche intensiv kooperiert und sie unter anderem in Belangen des Forschungsdatenmanagements unterstützt. Ein großer Teil der Professorinnen und Professoren an der Philosophischen Fakultät ist zudem hinaus in zahlreichen prominenten Forschungs- und Fördergremien vertreten.