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Dissertationspreis für Mira Menzfeld

Mira Menzfeld wurde mit ihrer Arbeit “What it Means to Die. A Participant Observation with Dying Persons in Germany” am 1. Oktober 2019 mit dem Dissertationspreis der Deutschen Gesellschaft für Sozial- und Kulturanthropologie (DGSKA) ausgezeichnet.

Mira Menzfeld promovierte an der Universität zu Köln am Institut für Ethnologie und wurde durch Prof. Dr. Michaela Pelican nominiert. Die unabhängige Kommission, die über die Preisvergabe entschied, beschloss in diesem Jahr die Vergabe von drei ersten Preisen. Über die ausgezeichnete Arbeit von Mira Menzfeld sagte sie: „Mira Menzfelds Arbeit zum existenziellen Thema des Sterbens ist in jeder Hinsicht überzeugend. Die Arbeit ist theoretisch, methodisch und ethnographisch herausragend. Sie eröffnet ein Forschungsfeld, welches mit Sicherheit in den nächsten Jahren noch mehr an Bedeutung gewinnen wird.“

Die weiteren Preisträgerinnen sind:

  • Gerhild Perl: “Traces of Death. Exploring Affective Responsiveness Across the Spanish-Moroccan Sea” (nominiert durch Prof. Dr. Sabine Strasser)
  • Mirjam Lücking: “Indonesians and their Arab World. Guided Mobility among Labour Migrants and Mecca Pilgrims” (nominiert durch Prof. Dr. Judith Schlehe)

Der Dissertationspreis der DGSKA wurde im Jahr 2017 durch die Mitgliederversammlung eingerichtet und wird in Zukunft alle zwei Jahre verliehen werden. Nominiert werden können herausragende ethnologische Promotionsarbeiten aus dem gesamten deutschsprachigen Raum, die auf ethnographischer Forschung basieren oder Themen der Fachgeschichte behandeln. Die DGSKA wurde 1929 als „Gesellschaft für Völkerkunde gegründet“ und ist eine Fachvereinigung von Ethnologinnen und Ethnologen und an der Ethnologie interessierten Personen und Institutionen. Im Jahr 2017 wurde die Fachvereinigung bei ihrer Zweijahreskonferenz in Berlin in Deutsche Gesellschaft für Sozial- und Kulturanthropologie umbenannt. Sie hat derzeit 780 Mitglieder.