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Vortrag von Dr. Daniela Heitzmann (Universität Göttingen) am 4. Februar 2021

Vergangene Veranstaltung: PhilFak divers? Antidiskriminierung als Setting in der Lehre

 

Im Jahr 2018 hat die Universität zu Köln Chancengerechtigkeit als eine Querschnittsaufgabe definiert und sich zu einer dahingehenden Transformation verpflichtet. Um diesen Prozess zu gestalten, hat der Aktionsplan Inklusion Maßnahmen formuliert, die auch die Bereiche Studium und Lehre betreffen. Dies motiviert zu einer kritischen Selbstreflexion der Fakultäten, ihrer Fächergruppen, Institute und Seminare.

Mit der Einladung zu einem Vortrag von Dr. Daniela Heitzmann zum Thema Antidiskriminierung als Setting in der Lehre möchten wir dahingehend einen Impuls setzen und richten uns an die Lehrenden aller Fächergruppen der Philosophischen Fakultät. Der Vortrag fokussiert die Lehre als Möglichkeitsraum für Diversität, indem Faktoren mit diskriminierendem Potential in den Blick genommen werden.

Die Idee des Audits „Vielfalt gestalten“ wird damit fakultätsintern fortgesetzt und Raum gegeben, um Erfahrungen und Perspektiven aus den Fächergruppen zusammenzuführen und für diese Querschnittsaufgabe zu sensibilisieren.

Dr. Daniela Heitzmann ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Koordinationsstelle Geschlechterforschung an der Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen. Sie lehrt und forscht zu den Schwerpunktthemen Gender und Diversität in Wissenschaft und Hochschule sowie zu Vergeschlechtlichungen und Rassifizierungen soziologischer Wissensproduktionen. Zudem ist sie Herausgeberin der Reihe „Diversity und Hochschule“ beim Beltz Juventa Verlag.