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Deputate & Lehrerhebung

  • Anrechnung von Abschlussarbeiten auf die Lehrverpflichtung ab dem Sommersemester 2022: Entsprechend der LVV NRW können bis zu 3 SWS pro Semester für die Erstellung von Erstgutachten bei Abschlussarbeiten angerechnet werden. Ab dem Sommersemester 2022 entfällt die Deckelung auf 1 SWS. Die Anrechnungsfaktoren werden gemäß HRK-Empfehlung angeglichen auf 0,2 pro Bachelor- und 0,3 pro Master-Arbeit. Die Anrechnung kann im Semester der erbrachten Prüfungsleistung erfolgen. Ausschlaggebend für die Anrechnung ist das Datum der Gutachtenabgabe. Insbesondere bei Lehrenden, bei denen regelmäßig ein hoher Anrechnungsfaktor abzusehen ist, soll dies bereits bei der Lehrplanung berücksichtigt werden. Wird der Faktor nicht erreicht, muss die nicht erbrachte Lehre im Folgesemester nachgeholt werden. Ein Ausgleich der wegfallenden Lehrstunden muss innerhalb der Fächer geklärt und in der Lehrerhebung dokumentiert werden.
     
  • Alle Unterschreitungen des vertraglich vereinbarten Deputats, die über den Ausgleich ungerader SWS-Stunden, d.h. über das Verschieben einer SWS (z.B. alterierend 8 und 10 SWS bei einem Deputat von 9 SWS) oder die Anrechnung von Prüfungsleistungen hinausgehen, müssen mindestens 6 Wochen vor geplanter Abweichung vom Dekan genehmigt werden.
     
  • Die Genehmigungspflicht gilt auch für ein Verschieben von Deputatsstunden. Fachinterne Regelungen sind nicht ausreichend (Antragsformular zur Deputatsverschiebung).
     
  • Reduktionen ohne späteren Ausgleich sind nur auf begründeten, vorherigen Einzelantrag beim Dekan hin möglich. Hierbei ist auszuführen, aufgrund welcher anderen dringenden Dienstaufgaben die Reduktion notwendig ist (Antragsformular zur Deputatsreduktion).
     
  • Kapazitätsrelevant sind ausschließlich Reduktionen, die vom Rektor ausgesprochen werden, aufgrund:
    • der Wahrnehmung von Leitungsfunktionen (z.B. Rektor/in oder Dekan/in gemäß § 5 Abs. 1 LVV) oder
    • der Wahrnehmung der Aufgaben in der unmittelbaren Krankenversorgung (§ 5 Abs. 3 LVV) oder
    • einer Schwerbehinderung (§ 5 Abs.4 LVV).
    • Alle übrigen Reduktionen müssen entsprechend innerhalb der Lehreinheit ausgeglichen werden, damit das nach Studien- und Prüfungsordnungen erforderliche Lehrangebot gewährleistet bleibt.