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Verbundprojekte

Ein Großteil der Forschung an der Philosophischen Fakultät erfolgt interdisziplinär und im Forschungsverbund. Durch die enge Vernetzung von Forscher*innen verschiedener Fachdisziplinen werden Synergieeffekte optimal genutzt, neue innovative Forschungsformate etabliert und letztlich Spitzenforschung betrieben. Durch Forscher*innen der Philosophischen Fakultät werden so regelmäßig großformatige Verbundprojekte erfolgreich eingeworben und überzeugend umgesetzt.

 


DFG-Graduiertenkolleg 2212 – Dynamiken der Konventionalität (400–1550)

 

Das interdisziplinär ausgerichtete Graduiertenkolleg „Dynamiken der Konventionalität (400-1550)“ bildet eine Kooperation von Geschichtswissenschaft, Germanistik, Philosophie, Kunstgeschichte, Mittellateinischer Philologie und Musikwissenschaft und wird für eine Laufzeit von zunächst viereinhalb Jahren von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit insgesamt 3,3 Millionen Euro gefördert.

Das Kolleg will den Begriff der Konventionalität als einen neuen Schlüsselbegriff für eine interdisziplinäre Mittelalterforschung fruchtbar machen. 

Sprecher: Herr Prof. Dr. Karl Ubl, Lehrstuhl für Geschichte des Mittelalters (Schwerpunkt: Frühes und Hohes Mittelalter)

Webseite: grk2212.uni-koeln.de

Projektseite (DFG): gepris.dfg.de

 


DFG-Graduiertenkolleg 2661 – "anschließen-ausschließen" - Kulturelle Praktiken jenseits globaler Vernetzung

 

Das transdisziplinäre Graduiertenkolleg untersucht Praktiken des Anschließens und Ausschließens. In globalisierten Netzwerken gilt Anschlussfähigkeit als wesentliche Voraussetzung von Teilhabe. Das Kolleg interessiert sich für die ‚andere Seite‘ von Anschlussprogrammen in den Netzwerken von Medien, Gesellschaft, Wirtschaft, Politik, Recht, Wissenschaft, Kunst und Kultur und fragt nach den Ausschlüssen, die mit den in globalisierten Netzwerken gängigen Praktiken des Anschließens einhergehen. Im Mittelpunkt der Untersuchungen stehen Praktiken lokaler Partikularisierung, die sich über das Ideal einer globalen Standardisierung und Vernetzung hinaus nachweisen lassen und somit jenseits landläufiger national-kultureller Grenzmarkierungen und a priori definierter historischer Perioden entstehen, welche für unterschiedliche Konzepte der Moderne maßgeblich sind.

Sprecher: Herr Professor Dr. Stefan Kramer, Ostasiatisches Seminar

Laufzeit: Seit 2021

Projektseite (DFG): gepris.dfg.de
Projektseite (UzK): anschliessen-ausschliessen.uni-koeln.de

Beteiligte Instituionen:

  • Ostasiatisches Seminar (UzK)
  • Institut für Ethnologie (UzK)
  • Institut für Kunst und Kunsttheorie (UzK)
  • Romanisches Seminar (UzK)
  • Institut für Medienkultur und Theater (UzK)
  • Institut für deutsche Sprache und Literatur I (UzK)
  • Arbeitsbereich Speicherung (KHM)
  • Arbeitsbereich Standardisierung (KHM)
  • Köln International School of Design (TH Köln)

Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache

 

Das Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache ist ein durch die Stiftung Mercator initiiertes und gefördertes Institut der Universität zu Köln. Es will sprachliche Bildung verbessern. Um dieses Ziel zu erreichen, erforscht und entwickelt es innovative Konzepte, Maßnahmen und Instrumente für sprachliche Bildung. Es bildet regional Lehramtsstudierende aus sowie bundesweit Pädagoginnen und Pädagogen in Kitas, Schulen und der Erwachsenenbildung fort und bereitet wissenschaftliche Erkenntnisse gezielt für Entscheidungsträger in Bildungspolitik und -verwaltung sowie Bildungspraxis auf. Mit seiner Forschung und seinen wissenschaftlichen Serviceleistungen zu sprachlicher Bildung in einer mehrsprachigen Gesellschaft trägt das Mercator-Institut zu mehr Chancengleichheit im Bildungssystem bei.

Partner: Stiftung Mercator

Webseite: mercator-institut-sprachfoerderung.de


DFG-Forschungsgruppen

 

Die durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft über einen Zeitraum von zumeist 6 Jahren geförderten Forschungsgruppen sind Forschungsverbünde bestehend aus mehreren Wissenschaftler*innen, die einem gemeinsamen Forschungsvorhaben nachgehen, dessen Förderbedarf die im Rahmen einer Einzelförderung durch die DFG eingeräumten Mittel jedoch deutlich übersteigt. Der modulare Aufbau der Forschungsgruppen ermöglicht dabei unterschiedliche Gewichtungen und Schwerpunktsetzungen. Die flexible Struktur vereinfacht so einerseits die Zusammenarbeit mit etablierten Kooperationspartnern, ermöglicht andererseits aber auch die Kooperation mit außeruniversitäten Einrichtungen und bietet zusätzlich Möglichkeiten zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.   

FOR 2495: „Induktive Metaphysik“

Beteiligung: Herr Professor Dr. Andreas Hüttemann, Philosophisches Seminar (Sprecher)

Laufzeit: Seit 2016

Projektseite (DFG): gepris.dfg.de

Partner:

  • Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Institut für Philosophie
  • Technische Universität Dortmund, Institut für Philosophie und Politikwissenschaft
  • Rutgers - The State University of New Jersey, Department of Philosophy
  • Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Institut für Philosophie
  • Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Fachbereich 08 - Geschichte und Philosophie, Philosophisches Seminar

Kompetenznetz Lateinamerika

 

Das “Kompetenznetz Lateinamerika – Ethnicity, Citizenship, Belonging” ist ein interdisziplinärer Forschungsverbund verschiedener Institutionen der Universität zu Köln und der Universitäten in Bielefeld, Bonn, Münster und Hannover mit Schwerpunkt auf geistes- sozial- und regionalwissenschaftlichen Ansätzen aus den Fachbereichen Geschichte, Ethnologie, Kulturwissenschaften und Soziologie rund um die Konzepte Ethnicity, Citizenship und Belonging.

Im Rahmen der Initiative Freiraum für Geisteswissenschaften erfolgt seit 2010 eine Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Beteiligung: Frau Prof.'in Dr. Barbara Potthast, Historisches Institut (Koordinatorin)

Webseiten:

kompetenzla.uni-koeln.de

ihila.phil-fak.uni-koeln.de