zum Inhalt springen

Romanistik

Bachelor of Arts (B.A. 2-Fach)

Studiengangsbild
Regelstudienzeit 6 Semester
Studienbeginn Wintersemester
Unterrichtssprachen Deutsch , Studiensprache
KombinierbarkeitZwei-Fach-Bachelor, wird mit einem zweiten Fach kombiniert
Credit Points / Leistungspunkte

Fach A: 78 LP + Fach B: 78 LP + Studium Integrale: 12 LP + Bachelorarbeit: 12 LP = 180 LP

Fachbeschreibung

  • Welche romanischen Sprachen und Dialekte gibt es?
  • Welche regionalen und gesellschaftlich bedingten Differenzen gibt es innerhalb der romanischen Sprachen?
  • Welche verschiedenen literarischen Gattungen gibt es?
  • Wie können literarische Werke im soziokulturellen Kontext analysiert und interpretiert werden?
  • Wie werden literarische Werke medial verarbeitet? 
  • Wie analysiert man Theaterstücke und Verfilmungen literarischer Werke?

Im Studium der Romanistik (Französisch, Spanisch, Italienisch, Portugiesisch) werden Sie mit diesen und vielen weiteren Fragen konfrontiert.  Die gewählte Sprache kann mit einem zweiten, nicht romanistischen Fach oder einer zweiten romanischen Sprache kombiniert werden. Sie lernen verschiedene wissenschaftliche Methoden kennen und erwerben die Fähigkeit, kritisch zu lesen, unabhängig und klar zu urteilen sowie selbst wissenschaftliche Texte zu verfassen. Darüber hinaus erwerben Sie wertvolle Schlüsselqualifikationen. Sie üben Problemlösungsstrategien für unterschiedliche Bereiche ein und erlangen damit eine Abstraktionsfähigkeit, die Sie für viele berufliche Tätigkeiten qualifiziert.

Schwerpunkte der Romanistik in Köln

  • Sprach- und Kulturgeschichte
  • Sprache im gesellschaftlichen Kontext
  • Dialektologie
  • Computergestützte Analyse von Sprachdaten (Corpuslinguistik)
  • Grammatiktheorie
  • Editionsphilologie
  • Literatur in medienwissenschaftlicher Perspektive
  • Lateinamerikanische Literatur
  • Romanische Filmkulturen

In der gewählten Studiensprache werden Kenntnisse auf dem Niveau der Stufe B1 GeR vorausgesetzt, die mit Beginn des Basismoduls 1 nachgewiesen werden müssen.

Wer die sprachlichen Voraussetzungen für die Studiensprachen Französisch oder Spanisch nicht erfüllt, muss sich vor Beginn des BM1 die Sprachkenntnisse aneignen.

Wer die Voraussetzungen für die Studiensprachen Italienisch oder Portugiesisch nicht erfüllt, muss vor Beginn des BM 1 einen Einstufungstest absolvieren und nach Feststellung des Niveaus einen entsprechenden Vorkurs besuchen, um Stufe B1 zu erreichen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Es wird vorausgesetzt, dass Sie über ausreichende Englischkenntnisse verfügen, so dass englischsprachige wissenschaftliche Texte verstanden werden können. Diese Kenntnisse werden nicht überprüft. Darüber hinaus werden Sprachkenntnisse in der Studiensprache auf dem Niveau B1 (GeR) vorausgesetzt. Diese Kenntnisse müssen vor Teilnahme am BM 1 Sprachpraxis I im Romanischen Seminar nachgewiesen werden; Genaueres siehe bitte auf den Seiten des Romanischen Seminars. Fehlende Sprachkenntnisse können allerdings im Rahmen des Studium Integrale oder anderer Sprachinstitutionen während des Studiums erworben werden.

Romanistik kann in einer der Studienrichtungen Französisch, Italienisch, Portugiesisch oder Spanisch studiert werden. Von der Wahl der Studienrichtung hängen die Inhalte der Module ab, die Struktur des Studiengangs ist jedoch immer dieselbe.

In sechs obligatorischen Basismodulen werden Ihnen die Grundlagen der Romanistik vermittelt. Das Grundlagenwissen wird daraufhin in drei Aufbaumodulen vertieft und erweitert.

 

Semester

Modulgrafik Romanistik

 
Basismodule 1 & 2
1.-3.BM 1: Sprachpraxis IBM 2: Grundlagen der romanischen Sprachwissenschaft I
 
Basismodule 3 & 4
1.-3.BM 3: Grundlagen der romanischen Literaturwissenschaft IBM 4: Sprachpraxis II
 
Basismodule 5 & 6
1.-3.BM 5: Grundlagen der romanischen Sprachwissenschaft IIBM 6: Grundlagen der romanischen Literaturwissenschaft II
 
Aufbaumodule 1 & 2
4.-6.AM 1: Sprachpraxis IIIAM 2: Sprachwissenschaft
 
Aufbaumodul 3
4.-6.AM 3: Literatur-, Kultur- und Medienwissenschaft
2.-6.
eins der Ergänzungsmodule 1 - 3
 EM 1: Weitere romanische Sprache (sprachpraktische Orientierung)EM 2: Weiterer romanischer Kulturraum (wissenschaftliche Orientierung)
 EM 3: Auslandsaufenthalt
5.-6.
ggf. BACHELORARBEIT

Wichtige Erfahrungen mit der einschlägigen Berufspraxis und in möglichen späteren Tätigkeitsfeldern können Sie z. B. im Auslandsstudium und in einem Praktikum sammeln. Durch Ihr Studium qualifizieren Sie sich für eine international ausgerichtete, flexible berufliche Tätigkeit, z.B.:

  • im Kulturmanagement
  • im Verlagswesen (Lektorat, Übersetzung, Fremdsprachenarbeit)
  • im Bibliothekswesen
  • in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit, Werbung und Tourismus
  • in internationalen Organisationen
  • in der betrieblichen Weiterbildung
  • in unterschiedlichen Bildungseinrichtungen

Fachberatung

Zur Beantwortung fachspezifischer Fragen stehen Ihnen die Fachberater:innen zur Verfügung.

An die fächerübergreifende Studienberatung können Sie sich wenden, wenn Sie sich fachübergreifend beraten lassen wollen, konkrete Fragen z.B. zu Fächerkombinationen, Anerkennungen, Ortswechseln/Quereinstiegen oder zum Studienabschluss haben - oder nicht wissen, an wen Sie sich mit Ihren Fragen wenden können.

Zentrale Studienberatung

Die allgemeine Beratungsstelle der Universität unterstützt Sie dabei, ein Studium zu finden, bei dem Sie Ihre Kenntnisse und Fähigkeiten, Ihre Interessen und Stärken sowie Ihre Ziele bestmöglich mit den Studienanforderungen in Einklang bringen können. Die Zentrale Studienberatung hilft Ihnen, tragfähige Entscheidungen zu treffen, selbstständig Ihren Studieneinstieg zu planen, das Studium zu organisieren und auch eventuelle schwierige Situationen im Studienverlauf zu bewältigen.

Weiterführende Informationen (z.B. zu Studieninhalten und Voraussetzungen) entnehmen Sie bitte dem Modulhandbuch und den Fachspezifischen Bestimmungen. In der mobilen Ansicht finden Sie die entsprechenden Links unter "Weitere Informationen". Beachten Sie bitte, dass nur die Angaben in den Fachspezifischen Bestimmungen die gültige Rechtsgrundlage darstellen.